Networking: Literaturempfehlung

Aus dem Leben eines Beziehungsmanagers

Tommy Spaulding hat eine der größten non-profit Organisationen in Denver gegründet („Leader´s Challenge“) und arbeitet heute mit „Spaulding Companies“ u.a. als Coach, Buchautor und Redner.

In seinem Buch „It´s not just who you know“ beschreibt er anhand seines eigenen vielfältigen Lebensweges, wie es ihm gelingt, Beziehungen zu Menschen für beide Seiten wertvoll zu gestalten.

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Netzwerken: Gemeinsam gestalten

Stand: 02.06.2013. Version 1.

„Gemeinsam gestalten“ bezieht sich in diesem Blogtext auf mein Selbstverständnis für das große Thema Netzwerken, sowie die Einladung an alle Leser, mit ihren Kommentaren dazu beizutragen, diesen Text wachsen zu lassen.

In einer Ausschreibung wurde ein Team von fünf Moderatoren gesucht, die im Rahmen einer Veranstaltung parallel Werkstätten moderieren sollten. Mein Netzwerk funktionierte so: Am gleichen Tag, als ich die Ausschreibung entdeckte, rief mich ein befreundeter Moderator an. Wir waren uns gleich einig, dass wir uns auf die Ausschreibung bewerben sollen und überlegten, welche weiteren „Kollegen“ wir mit an Bord haben wollten. Es bedurfte nur einiger weniger Anrufe und zwei Tage später hatte ich die Zusage von vier Moderatoren, von denen ich überzeugt war, dass ihre thematische Expertise großartig zum ausgeschriebenen Auftrag passte. 

Einleitung

Mein Kreis von Verbündeten ist groß. Ich bringe ein natürliches Interesse an Menschen mit. Ich kann nicht anders, als mit Menschen ins Gespräch zu kommen. Ihre Lebensentwürfe kennen zu lernen, ihre Wünsche, ihre Bedürfnisse. Networking heißt für mich in erster Linie Interesse an meinem Gegenüber zeigen und hat sehr viel mit aktivem Zuhören zu tun.

Auch kann ich nicht anders, als für meine Mitmenschen mitzudenken. Wenn in einem Gespräch an einem Tag ein Freund, Bekannter oder Geschäftspartner erwähnt, dass er in Berlin eine Wohnung sucht und drei Tage später in einem anderen Gespräch jemand aus Stuttgart sagt, er kennt jemanden in Berlin, der eine Wohnung vermietet, bringen irgendwelche meiner Gehirnzellen diese Informationen automatisch zusammen. Ist so. Kann ich nicht abstellen.

Netzwerken hat für mich persönlich aber sehr viel mit geben zu tun. Ich habe den Mut, etwas von mir preis zu geben. Ich habe die Möglichkeit, meine Ideen und meine fachliche Kompetenz weiter zu tragen. Ein BWLer würde das als Investition bezeichnen. Netzwerken ist deshalb nichts für missgünstige oder neidische Mitmenschen, die eher alles für sich selbst behalten.

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