Gründerförderung im Koalitionsvertrag

KoalitionsvertragZwei Monate nach der Bundestagswahl laufen die Koalitionsverhandlungen. Morgen soll es soweit sein, dass der Koalitionsvertrag verabschiedet wird. Was steht da drin in Bezug auf Existenzgründer und Selbstständige?

Auf ZDF.de habe ich gerade einen Link entdeckt, der zu einem Entwurf des Koalitionsvertrag vom 24.11.2013 (20.00 Uhr) führt. Darin ist zu lesen: “Die Existenzgründer von heute sind der Mittelstand von morgen. Deshalb wollen wir Existenzgründungen fördern. Wir wollen eine zielgerichtete Förderung des bewährten Gründercoachings, insbesondere für Gründungen aus Arbeitslosigkeit.”

Das Thema Existenzgründung wird erwähnt. Das ist ja schon einmal ein gutes Zeichen. Allerdings hatte ich doch größere Hoffnungen. Coachings für Gründer sind super! Leider ist nicht von einem Gründungszuschuss die Rede, der Existenzgründern mit finanzieller Unterstützung helfen würde, die ersten schwierigen Monate zu meistern. Vor allem denjenigen würde ein Gründungszuschuss helfen, die keine finanziellen Rücklagen mitbringen.

So sehr das Instrument des Gründungszuschuss auch in der Kritik stand, ich bin sicher, dass mit überarbeiteten Vergabe- und Kontrollmaßnahmen ein neuer Gründungszuschuss viele Menschen unterstützen und ermutigen würde, ihre Wunsch von der Selbstständigkeit anzugehen.

Natürlich ist es auch so, dass in Zeiten einer niedrigen Arbeitslosenquote und überall beschworenem Fachkräftemangel die Förderung von Existenzgründern im Wirtschaftsministerium nicht an oberster Priorität steht. Ich finde das schade, weil für mich die Selbstständigkeit als berufliche Alternative genauso wie das Arbeiter-, Beamten- und Angestelltendasein angesehen sein sollte. Existenzgründer und junge kleine Unternehmen bringen Schwung, Innovation und vielleicht langfristig auch Arbeitsplätze in den Mittelstand. Deshalb sollte hier eine gezielte Förderung angesetzt werden.

Ich bin sehr gespannt, wie die restlichen Verhandlungen zwischen CDU, CSU und SPD verlaufen werden! Was wird im Koalitionsvertag letztendlich drinstehen?

Gründen mit Sheldon Cooper (I)

Zum Knuddeln und Fremdschämen zugleich tritt er auf: Der junge Wissenschaftler Sheldon Cooper aus der TV-Serie „The Big Bang Theory“. In der Folge „The Work Song Nanocluster“ (Staffel 2, Episode 18) trifft er auf seine Nachbarin Penny, die gerade ein Unternehmen gründet. Sie bastelt Haarschmuck an ihrem Wohnzimmertisch.

Und natürlich wird Sheldon direkt hineingezogen in das Abenteuer. Als Wissenschaftler weiß er natürlich alles. Auch alles, rund um das Thema Existenzgründung. Und so nimmt das Drama seinen Lauf.

Umsatz, Kosten, Steuern

Sheldons erste Fragerunde zielt auf Pennys möglichen Umsatz, ihre Kosten, zu zahlende Steuern und den daraus resultierenden Gewinn ab.  Penny gerät ins Stottern. Als sie verneint, dass sie für ihren Haarschmuck steuerpflichtig wird, sagt Sheldon mit Vehemenz: „Das Finanzamt wird dir hier strengstens widersprechen!“

So sehr Sheldons Kommunikationsqualitäten hier mal wieder den Bach runtergehen, indem er Penny schroff beleidigt, Recht hat er. Zu raten ist jungen Gründern, sich im Vorfeld sehr wohl Gedanken um Umsätze, Kosten und Steuern zu machen.

Vorlage Tabelle Lebenshaltungskosten

Letztendlich ist die alles entscheidende Frage, vor allem für die vielen Solo-Selbstständigen, ob die eigenen Lebenshaltungskosten gedeckt werden können. Als Vorlage zur Berechnung der monatlichen Lebenshaltungskosten habe ich eine Excel-Arbeitsmappe erstellt. Ich empfehle, für mehrere Monate alle Quittungen und Belege zu sammeln und Ausgaben dann gemeinsam mit den Zahlen aus Kontoauszügen als Grundlage zu nehmen, das monatliche Budget auszurechnen. Die Geschäftsausgaben habe ich in die Berechnung eingefügt, weil sich die Tabelle in erster Linie an Einzelunternehmer / Solo-Selbstständige richtet.

Wie viel muss ich mindestens verdienen, um meine monatlichen Ausgaben zu decken? Penny jedenfalls ist geschockt als Sheldon ihr vorrechnet, wie wenig sie denn pro Tag verdient mit ihrer Haarschmuck-Produktion. So, wie sie ihr Unternehmen begonnen hat, kann sie jedenfalls nicht weitermachen. Sie bittet Sheldon um Hilfe. Dazu mehr in einem an anderen Beitrag.

Aufgabe für alle Gründer: Tabelle Lebenshaltungskosten ausfüllen.

Tabelle Lebenshaltungkosten

 

Gründerglück

GründerglückZwei besondere Themenwochen sorgen in diesen Tagen für Aufmerksamkeit: Die ARD-Themenwoche “Glück” sowie die Gründerwoche Deutschland. Beides könnte nicht besser zusammen passen und ich wünsche mir für beide Themen viel Aufmerksamkeit bei Fernsehzuschauern, Lesern und Veranstaltungsbesuchern. Und natürlich bei Gründern.

Ich bin ein glücklicher Mensch. Sehr oft im Leben habe ich den glücklichen Zufall erlebt. Ich war zur rechten Zeit am rechten Ort. Dort bin ich meist mit Menschen ins Gespräch gekommen, die mir Türen geöffnet, die mich unterstützt haben. Das durfte ich vor allem in den letzten sechs Jahren meiner Selbstständigkeit erfahren.

Im englischen gibt es das schöne Wort “serendipity”. Das kann mit Glück übersetzt werden. Heißt aber auch „die Gabe, zufällig glückliche und unerwartete Entdeckungen zu machen.“ Das hat etwas Aktives und will sagen, dass jeder etwas für sein Glück selbst tun kann. Ich finde, dass vor allem junge Gründer an diese glücklichen Zufälle glauben und mit offenen Augen und Ohren durchs Leben gehen sollten!

Wer sich neben der ARD-Themenwoche weiter mit dem Glück beschäftigen möchte, dem lege ich das sehr schön gestaltete Buch “Glück – The World Book Of Happiness” (Dumont Buchverlag) ans Herz. Wissenschaftler haben untersucht, wie Glück in verschiedenen Ländern der Welt zu Tage kommt. Ein sehr unterhaltsames Buch für alle, die auf der Suche nach dem eigenen Glück sind. (Ein schönes Weihnachtsgeschenk für Unternehmensgründer übrigens!)

Die Gründerwoche schafft, auch auf internationaler Ebene unter dem Titel Global Entrepreneurship Week, Bewusstsein und Aufmerksamkeit für die Möglichkeiten einer Unternehmensgründung und stellt Beispiele (erfolgreicher) Gründer in den Mittelpunkt. Mehr als 1.800 Veranstaltungen in ganz Deutschland laden ein, sich vom Gründergeschehen vor Ort inspirieren zu lassen, Mitstreiter zu finden und loszulegen. Alle Termine und Aktionenen sind zu finden unter www.gruenderwoche.de.

Liebe Glücks-Gründer, Ihr alle bringt ein volles Maß an Kompetenzen und (Business-) Plänen mit. Verlasst Euch aber auch auf Euer Glück!

Welchen glücklichen Moment hast Du heute erlebt?

 

Erfolge dokumentieren

Der Selbstständige telefoniert, schreibt, spricht, absolviert einen Termin nach dem anderen. Am Ende der Woche bleibt die Frage: Was hab ich eigentlich die ganze Zeit gemacht?

Es lohnt sich, die Arbeitsergebnisse und die Erfolge zu dokumentieren. Für sich selbst, zur Eigenmotivation. Auch um anderen zu zeigen, welche Leistungen erbracht werden.

Die Dokumentation kann zunächst ganz einfach in einem Textdokument erstellt werden.
Beispiel: Datum  |  Kunde  |  Beschreibung des Auftrags

Interessant wird es, wenn die einzelnen Aufträge mit Fotos oder Zitaten des Kunden hinterlegt werden können. Habe ich einen guten Kontakt zum Kunden / Auftraggeber und kann ich ihn bitten, ein kurzes Feedback zu schreiben? Dieses kann später auf der eigenen Internetseite in der Rubrik “Referenzen” veröffentlicht werden.

Da ich meist Schwierigkeiten habe, Fotos zu veröffentlichen, da ich die Rechte an den Fotos nicht habe, hatte ich die Idee, Programme und auch meine eigenen Namensschilder zu fotografieren und diese auf meiner Internetseite einzustellen.

Natürlich ist das Schreiben von Rechnungen auch eine Art Dokumentation der Leistungen. Die Beschreibung der Einzelaufträge und vielleicht auch ein Innenhalten und Nachdenken, was das Besondere an diesem Auftrag war, ist nicht zu unterschätzen.

Von Mäusen und Grafen

“Auf jeden Fall werde ich mich selbstständig machen“, so eine Teilnehmerin gestern am Ende des viertägigen JUNIOR-Gründercamps. Im Auftrag der gemeinnützigen Institut der deutschen Wirtschaft Köln JUNIOR GmbH hatte ich das Vergnügen, zum wiederholten Male die inhaltliche Verantwortung der Veranstaltung zu tragen und durch das Programm zu führen.

JUNIOR-Gründercamp40 Schüler aus ganz Deutschland. Vier Tage in Köln. Sechs Geschäftsideen. Der Auftrag: Ein erstes Geschäftskonzept zu schreiben und einer Expertenjury zu präsentieren. Zwischen den Teamarbeiten gab es inhaltliche Impulse und Gespräche mit Unternehmern, Gründern und Beratern.

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Networking: Literaturempfehlung

Aus dem Leben eines Beziehungsmanagers

Tommy Spaulding hat eine der größten non-profit Organisationen in Denver gegründet („Leader´s Challenge“) und arbeitet heute mit „Spaulding Companies“ u.a. als Coach, Buchautor und Redner.

In seinem Buch „It´s not just who you know“ beschreibt er anhand seines eigenen vielfältigen Lebensweges, wie es ihm gelingt, Beziehungen zu Menschen für beide Seiten wertvoll zu gestalten.

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Medienmacher brauchen mehr Gründungsunterstützung

“Wo sind die Medienmacher von morgen?”
Talkrunde im Rahmen des Medienfests NRW am 23. Juni 2013 in Köln

Foto: Medienfest.NRW / Ralph Sondermann

Christian Rau (links) und Dustin Steinkühler sind junge Selbstständige, die sich den Fragen der Medienfestprogrammleiterin Bettina Baum stellten.

In der Talkrunde ging es darum, festzustellen, welche Wege Medientalente einschlagen können, um sich selbstständig zu machen oder ein Unternehmen zu gründen.

Dustin Steinkühler (Geschäftsführer der überRot Film- und Design-Agentur) beschrieb seinen Weg in die Selbstständigkeit schön mit dem „Zwei-Standbeine-Prinzip“. Nach seinem Studium hatte er in diversen Bereichen Arbeitserfahrung gesammelt, bevor er den Schritt in die Selbstständigkeit wagte. Er empfiehlt jungen Gründern, das dadurch entstandene große Kontaktnetzwerk zu nutzen. Mit einem Bein kann die Selbstständigkeit mit den eigenen Projekten aufgebaut werden. Mit dem zweite Standbein kann man, um den Lebensunterhalt zu finanzieren, für ehemalige Arbeitgeber oder ehemalige Kunden kleinere Aufträge ausführen.

Die Branche sucht Talente. Das sagt auch Christian Rau, Inhaber einer Film-Kommunikationsagentur und selbst Regisseur. „Es ist ein langer Weg in die Selbstständigkeit. Und ein sehr individueller.“ Er gibt den Tipp, in viele Bereiche reinzuschnuppern und alles auszuprobieren. Durch eigene Projekte und durch Praktika werden Fachwissen und Arbeitserfahrung erworben.

Als Gründerberater und -förderer nahm Matthias Gräf, Geschäftsführer des Kölner Gründungsinkubators Startplatz, teil. Er sagt, dass es vielen jungen Selbstständigen an Wissen im Gründungsbereich fehlt und dass viele die Gründung zu leichtsinnig angehen. Er wünscht sich mehr Ausbildungsmöglichkeiten für Gründer.

Eine schöne Antwort hatten die Talkgäste auf die Frage nach ihren Businessplänen. “Selbst in der Sowjetunion hatten Fünf-Jahrespläne keinen Erfolg. Wieso sollten sie dann für einen schnelllebigen Gründungsprozess geeignet sein!” Gute und realistische Planung sei natürlich notwendig. Aber einen umfangreichen Businessplan benötige erst einmal nur der, der sich mit Investoren und Banken auseinander setzen will. Es gibt inzwischen andere, auch visuelle Modelle, mit denen ein Unternehmen besser abgebildet werden kann (s. Business Model Canvas).

Das Land NRW ist bei Ausbildungen in Medienberufen sehr gut aufgestellt. Die erste Infoseite dafür ist www.medienkarriere.nrw.de. Weiterhin ist das AV-Gründerzentrum NRW ist die Anlaufstelle für Unternehmertalente im Medienland NRW.  Dort werden junge Gründer und Unternehmer aus der Medienbranche beraten und können sich um ein Stipendium bewerben. Vier der fünf Talkgäste waren Stipendiaten der AV-Gründerzentrums NRW und wissen die Förderung und das Netzwerk sehr zu schätzen.

Ich bin sicher, dass in Zukunft viele Medientalente den Schritt in die Selbstständigkeit wagen werden. Ob Games-Entwickler, Social-Media-Manager oder Youtube-Regisseur: Ausprobieren, von Experten lernen und Netzwerkaufbau sind für mich die drei Kernpunkte für einen erfolgreichen Start als selbstständiger Medienunternehmer.

Gründungsmotivation

Die Motive ändern sich

Im KfW-Gründungsmonitor 2013 werden als Hauptmotive für den Schritt in die Unternehmensgründung und in die Selbstständigkeit angegeben: Ausnutzung einer Geschäftsidee, fehlende Erwerbsalternative, Selbstverwirklichung, pekuniäre Gründe, familiäre / private Gründe, Geschäftsübergabe.

Für mich gehen die Motive “Ausnutzung einer Geschäftsidee” und “Selbstverwirklichung” Hand in Hand. Das beobachte ich bei vielen der jungen Gründer, die ich kenne. Es geht ihnen nicht in allererster Linie ums Geld verdienen. Sie wollen etwas aufbauen. Wollen Unabhängigkeit. Entscheidungsfreiheit. Flexibilität. Und mit all dem mehr Lebensqualität.

Zwei weitere Motive habe ich in letzter Zeit entdeckt, die sich meiner Ansicht nach in der Zukunft noch verstärken werden. Arbeitnehmer, die einige Zeit im Job und vielleicht auch guten / gehobenen Positionen tätig waren, wagen mit dem Schritt in die Selbstständigkeit einen Befreiungsschlag aus den Konzernstrukturen (Downshifting). Und es gibt die “Midlife Boomer”, die in ihrer Lebensmitte noch einmal richtig loslegen wollen.

Downshifting

Zunehmender Zeitdruck, Kommunikationsirrsinn, Meeting, Meeting, Meeting: Viele Arbeitgeber wollen einen Gang zurückschalten und sind bereit auf Karriere und vielleicht zunächst auch Einkommen zu verzichten. Weiterlesen

Netzwerken: Gemeinsam gestalten

Stand: 02.06.2013. Version 1.

„Gemeinsam gestalten“ bezieht sich in diesem Blogtext auf mein Selbstverständnis für das große Thema Netzwerken, sowie die Einladung an alle Leser, mit ihren Kommentaren dazu beizutragen, diesen Text wachsen zu lassen.

In einer Ausschreibung wurde ein Team von fünf Moderatoren gesucht, die im Rahmen einer Veranstaltung parallel Werkstätten moderieren sollten. Mein Netzwerk funktionierte so: Am gleichen Tag, als ich die Ausschreibung entdeckte, rief mich ein befreundeter Moderator an. Wir waren uns gleich einig, dass wir uns auf die Ausschreibung bewerben sollen und überlegten, welche weiteren „Kollegen“ wir mit an Bord haben wollten. Es bedurfte nur einiger weniger Anrufe und zwei Tage später hatte ich die Zusage von vier Moderatoren, von denen ich überzeugt war, dass ihre thematische Expertise großartig zum ausgeschriebenen Auftrag passte. 

Einleitung

Mein Kreis von Verbündeten ist groß. Ich bringe ein natürliches Interesse an Menschen mit. Ich kann nicht anders, als mit Menschen ins Gespräch zu kommen. Ihre Lebensentwürfe kennen zu lernen, ihre Wünsche, ihre Bedürfnisse. Networking heißt für mich in erster Linie Interesse an meinem Gegenüber zeigen und hat sehr viel mit aktivem Zuhören zu tun.

Auch kann ich nicht anders, als für meine Mitmenschen mitzudenken. Wenn in einem Gespräch an einem Tag ein Freund, Bekannter oder Geschäftspartner erwähnt, dass er in Berlin eine Wohnung sucht und drei Tage später in einem anderen Gespräch jemand aus Stuttgart sagt, er kennt jemanden in Berlin, der eine Wohnung vermietet, bringen irgendwelche meiner Gehirnzellen diese Informationen automatisch zusammen. Ist so. Kann ich nicht abstellen.

Netzwerken hat für mich persönlich aber sehr viel mit geben zu tun. Ich habe den Mut, etwas von mir preis zu geben. Ich habe die Möglichkeit, meine Ideen und meine fachliche Kompetenz weiter zu tragen. Ein BWLer würde das als Investition bezeichnen. Netzwerken ist deshalb nichts für missgünstige oder neidische Mitmenschen, die eher alles für sich selbst behalten.

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Ich bin dann mal weg

Selbstständige und Urlaub

Oh, wie produktiv ich in den letzten Tagen war. Es bahnte sich Urlaub an und vorher musste noch vieles abgearbeitet werden. Das waren lange Tage, aber die Aussicht auf die komplett freien Urlaubstage gab Motivation.

Selbstständige und Urlaub: Das geht! Und muss sein. Ein jeder muss Kraft sammeln, den Kopf frei bekommen, die Gedanken auf andere Dinge lenken.

Vor allem für die vielen Solo-Selbstständigen bedarf es natürlich etwas Planung im Vorfeld:

  • Wichtig ist vor allem, die wichtigsten Kunden und diejenigen Partner zu informieren, mit denen derzeit noch an Projekten gearbeitet wird.
  • Abwesenheitsnotiz beim E-Mail-Anbieter im Webmailer hinterlegen. (Nicht in Outlook anlegen, wenn der Computer nicht am Netz ist während der Abwesenheit; die Abwesenheitsnotiz wird sonst nicht verschickt.)
  • Auf dem Anrufbeantworter einen netten Spruch hinterlassen.
  • Blogberichte vorab verfassen und zur automatischen Veröffentlichung vorsehen. (So wie dieser hier, der während meines Urlaubs veröffentlicht wird.)

Ich wünsche allen Selbstständigen Mut, Urlaubspläne zu schmieden. Der Schreibtisch und die Kunden sind auch nach ein oder zwei Wochen noch da. Schönen Urlaub!

Und wo fahrt ihr hin?