740 Gründer für 1 Götze

Meine Rechnung: Für die 37.000.000 Millionen Euro Ablösesumme für den Götze-Transfer von Dortmund zu Bayern könnten 740 Gründer drei Jahre lang mit monatlich fast 1.400 Euro Zuschuss finanziert werden.

Vor allem in der Startphase erleichtert ein Zuschuss zu den Lebenshaltungskosten jungen Gründern das Leben. Es nimmt Druck und Sorgen weg. Das Geld lässt die Gründer auf das Wesentliche konzentrieren: Den Aufbau ihrer Selbstständigkeit und die Vermarktung ihrer Produkte und Dienstleistungen.

Ich gebe ja zu, ich bin kein Fußballfan. Die sportliche Seite begeistert mich nicht. Und ich kann auch diese Welt der Millionengagen und Transfergelder nicht nachvollziehen. 37.000.000 Millionen Euro. Für eine Person?

Was könnte man sonst noch mit diesen 37.000.000 Millionen Euro machen? Es gibt bundesweit so großartige Bildungsprojekte, die ökonomische Bildung an Schulen und Gründerausbildung vorantreiben. Hier ist allen voran das Schülerfirmenprogramm “JUNIOR” zu nennen. Das Programm könnten mit diesem Geld über Jahre hinweg phantastische Arbeit leisten und dafür sorgen, dass Schülerinnen und Schüler einen Einblick in Unternehmensgründung und Selbstständigkeit erhalten.

Ich bin dafür, diesem Transferirrsinn Grenzen zu setzen. Und plädiere an die Verantwortlichen zu überlegen, welche gesellschaftliche und soziale Wirkung die Geldsummen an anderer Stelle hätten!

 

Gründen bevor die besten Jahre vorbei sind

In der aktuellen Ausgabe der ZEIT (17/2013 vom 18.04.2013) spricht der Zufallsforscher und Ökonom Nassim Taleb mir aus der Seele. Leute, gründet, bevor die besten Jahre vorbei sind!

Taleb beklagt in dem Interview, dass sich “Deutschland von einem Land der Handwerker und Macher in ein Land von Pseudointellektuellen verwandelt hat”. Er findet es Quatsch, dass junge Menschen die Universitäten stürmen, wenn sie nicht “echte Wissenschaft” betreiben wollen. Was wird aus denen? Manager in einem Konzern. Im eigenen Bekanntenkreis kenne ich genügend junge Menschen, die so nicht glücklich sind. Letztendlich sind sie dann mit Mitte zwanzig ein kleines Rädchen in einer großen Maschine.

Warum die Maschine nicht selber bauen? Und damit meine ich nicht nur rein technisch gesehen. Die eigene Maschine als Projekt, als Unternehmen, als Selbstständigkeit.

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Großartiger Rückblick

Ein Freund machte mich auf einen Blogeintrag aufmerksam, den ich jungen Gründern nur empfehle, weil er so motivierend ist.

Christa Goede, selbstständige Texterin, blickt darin auf zehn Jahre Selbstständigkeit zurück. Der Kernsatz für mich: “Ich bin von Menschen umgeben, die mich unterstützen.” Diese Zuversicht möchte ich allen Gründern mit auf den Weg geben: Trotz aller Herausforderungen wird es immer Menschen geben, die den Wert der eigenen Arbeit wertschätzen werden und Unterstützung leisten.

Ich bin Gründer gratuliert Christa Goede zu 10 selbstständigen Jahren und wünscht weiterhin viel Erfolg!

Ich bin Problemlöser

Monatsthema April 2013: Themenkompetenz & Talente.

Du hast deine Talente und Themen entdeckt? Hier folgen einige Ideen, wie du diese zu deiner Geschäftsidee zusammenführen kannst.

Geschäftsideen lösen Probleme.

Der Eierschalensollbruchstellenerzeuger hilft beim Eipellen.
Der Personal Trainer unterstützt beim Fitness-Training.

Wo andere ein Problem haben, setzt der Selbstständige und der Unternehmer an. Um eine Lösung anzubieten. Entweder als Produkt oder als Dienstleistung. Für mich trifft der englischsprachige Begriff “Solution Selling” das sehr gut (Wikipedia-Definition).

Folgende Fragen sind hilfreich, um ein Lösungsangebot zu finden, das sich aus den eigenen Talenten und Themenschwerpunkten zusammensetzt:
1) Mit welchen Herausforderungen kämpfen Ottonormalverbraucher oder Unternehmen?
2) Was stört dich selbst in deinem Alltag?
3) Welche gesellschaftlichen und technischen Trends erwarten uns in der Zukunft?
4) Worüber beschweren sich deine Freunde oder dir bekannte Unternehmer?

Mit den Worten des deutschen Youtube-Comedytrios Y-Titty: “Ssssssschrrrrrrreibt´s in die Kommentare!”: Eine Einladung, eine Fragen im Kommentar zu beantworten. Vielleicht bringen wir mit deinen Ideen andere auf neue Gedanken und den Weg zu einer Geschäftsidee.

PS: Den Eierschalensollbruchstellenerzeuger gibt´s übrigens wirklich. Als Beispiel hier im Wissenschaftsshop.

Klang-Bringer oder Holz-Bearbeiter?

Monatsthema April 2013: Themenkompetenz & Talente.

Du hast eine wage Idee von deiner Selbstständigkeit, aber kannst den Kern nicht richtig definieren? Hier gibt’s eine Anleitung zur Entdeckung deiner Talente und deiner Lieblingsthemen.

Talenteentdeckung

Schritt 1: Nimm dir in den Wirren des Alltags regelmäßig Zeit für dich und damit für deine Zukunft. Eine konzentrierte halbe Stunde ist mehr Wert, als immer zwischen Tür und Angel über deine Wünsche nachzudenken. Wie wäre es, eine Stunde an einem festen Tag in der Woche in den Terminkalender einzutragen: „Aktion Zukunft“. Ich betrachte meine persönliche und berufliche Entwicklung immer wie ein Training oder ein Hobby. Genauso, wie ich einmal wöchentlich mit meiner Improvisationstheatergruppe zusammentreffe, genau so richte ich mir Zeit für meine Weiterentwicklung ein.

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Themenkompetenz & Talente: Einleitung

Monatsthema April 2013Das Videointerview mit Philipp Steuer in der letzten Woche war schon ein Vorgriff auf das Monatsthema April: „Themenkompetenz & Talente“. Für mich ist das die Basis einer jeden selbstständigen Tätigkeit.

Es geht um die eindeutige Identifizierung der eigenen Leidenschaft und der eigenen Talente. Und nicht so sehr um das Wissen von Buchführung und Steuern. Dafür gibt es Experten.

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