Schülerworkshop “Der Unternehmer in mir”

Mit Mythen aufräumen

Auf Einladung der Vereinigung Bergischer Unternehmerverbände war ich heute in Wuppertal. Im Rahmen der Workshopreihe “Wirtschaft und Recht” durfte ich einen Nachmittag mit Schülern des Wilhelm-Dörpfeld-Gymnasiums gestalten. Unter dem Titel “Der Unternehmer in mir” ging es um eine Einführung in die Thematik Unternehmensgründung und Selbstständigkeit.

Die Schüler wurden sensibilisiert, Existenzgründung als zukünftige berufliche Alternative in Betracht zu ziehen. Es wurden Gründungsarten besprochen, sowie über die Motivation zur Gründung gesprochen. Einen Einblick in die Erstellung eines Businessplans gab es durch die Vorstellung der Methode “Business Model Canvas”.
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Filmzitat

Zitat

Ein Leitsatz für alle Gründer

Aus dem Film “The Best Exotic Marigold Hotel” stammt folgender Satz des Hauptdarstellers:

“Am Ende wird alles gut und wenn es noch nicht gut ist, dann ist es noch nicht das Ende!”

Oh, wie wahr das ist! Gründer, habt Geduld!

Falls mir jemand sagen kann, ob der Satz weitere Ursprünge hat, freue ich mich über Kommentare.

Unternehmensberater für Migranten

Radiobericht über einen Betriebsberater

Ein Bericht am frühen Morgen im Radio bei WDR5 hat mich fasziniert.
Ein ehemaliger Kundenberater der Sparkasse Essen berichtet, wie er die Seiten gewechselt hat und nun als freier Betriebsberater, wie er sich selbst nennt, im Ruhrgebiet ausschließlich Gründungen und Unternehmen von Migranten berät und betreut.

Der Bericht ist im Internet leider nicht mehr abrufbar. (02/2014)

L – Leicht (aus Franks Gründer-ABC)

Gründen darf und soll dir leicht fallen!

Es stimmt, dass du mit dem Entschluss selbstständig zu werden, vielfältige Entscheidungen und Gedankengänge verbinden wirst. Es stimmt, dass du Neuland betreten und dich mit Fragestellungen konfrontiert siehst, die in deinem bisherigen (Berufs-) Leben noch keine Rolle gespielt haben.

Es stimmt aber nicht, dass du mit diesen Fragestellungen alleine bist. Wenn du dich traust und deinem Umfeld von deinen Plänen erzählst, wirst du sicherlich von vielen Seiten Unterstützung erfahren.

Und trotz aller Unsicherheiten und schlaflosen Nächte soll dir der Blick in deine selbstständige Zukunft gefallen. Soll dir Spaß machen. Soll dir leicht fallen.

Für mich hat das viel mit der Einstellung zu tun, mit der ich mich meinen Aufgaben annehme. Ich stehe mir selbst im Weg, wenn ich grüble und denke, dass das eh alles nicht funktioniert.

Der regelmäßige Austausch mit Freunden oder einem Coach verschafft Klarheit, setzt die eigenen Gedanken in neue Zusammenhänge und verhilft dir zu neuer Leichtigkeit.

Büro, Büro

Bürosituationen
Im Rahmen eines Gründungsprozesses stellt sich jeder Gründer früh die Frage, von wo aus er arbeiten möchte. Soll ein Büro angemietet werden oder doch ein Schreibtisch zu Hause aufgestellt werden. Diese Übersicht stellt Möglichkeiten mit ihren Vor- und Nachteile vor.

Zunächst sollte sich der Gründer jedoch klar werden, was benötigt wird und wie er arbeitet. Ist eine ständige telefonische Erreichbarkeit für Kunden wichtig? Ist eine ruhige Atmosphäre wichtig, um konzentriert arbeiten zu können? Ist abzusehen, dass das Unternehmen in kurzer Zeit wachsen wird und weitere Mitarbeiter dazu kommen? Wird ein Ladengeschäft benötigt oder ein repräsentativer Raum, um Kunden zu empfangen?
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Praxistipp: Telefontermin Buchführung

Pia und Jan berichteten mir gestern, wie sie sich gegenseitig bei einer Aufgabe unterstützen, die vielen Existenzgründern schwerfällt: Buchführung.

„Wir telefonieren jeden Mittwoch von 8.45 Uhr bis 9.15 Uhr und sprechen gezielt nur über Buchführung, Bankangelegenheiten oder Büroorganisation.“

Zwei Aspekte gefallen mir dabei besonders. Das für viele unheimliche Thema Buchführung wird in kleine Etappen unterteilt und bleibt nicht bis zum letztmöglichen Zeitpunkt liegen. Zum Zweiten gibt das gemeinsame Arbeiten Sicherheit und macht Mut.

Pia und Jan bringen sich zunächst auf den neuesten Stand. Berichten, was gerade ansteht, was sie in der letzten Woche erledigt haben und beantworten sich gegenseitig Fragen oder geben Hilfestellungen. Es geht um Ablage von Belegen und Kontoauszügen oder die Erstellung der Umsatzsteuervoranmeldung. Aber auch um die Erstellung von Angeboten für potentielle Auftraggeber, sowie Rechnungen und Kostenerstattungen.

Zum Schluss sagt jede, welche Aufgaben sie bis zur nächsten Woche erledigen möchte. Beispielsweise den Termin mit dem Steuerberater vereinbaren, die Rechnungseingänge kontrollieren oder Belege sauber und chronologisch abheften. Diese kleinen Zielvereinbarungen bewirken einen minimalen positiven Druck, der zum Abarbeiten anspornt. Auch hier gilt: Wenn das große Ganze in kleine Schritte unterteilt wird, lässt sich der Überblick langfristig bewahren.

“Die Telefonate machen inzwischen richtig Spaß, zum einen weil wir viel lachen, aber auch, weil wir in den Themen weiterkommen“.

Das Geheimrezept der beiden: Sobald Missmut oder schlechte Stimmung aufkommt, werden  vergangene Erfolge hervorgeholt. Wenn es ganz schlimm wird, wird das Thema gezielt mit Humor angepackt.

“Beim Umsetzen hilft nur die Devise „Nicht denken! Machen!“ Und mit der aktuellen Lieblingsmusik kann es sofort losgehen.”