Artikel in der Wirtschaftswoche

Ein spannender Artikel in der Wirtschaftswoche über diejenigen Gründer / Freiberufler, die irgendwann genug hatten von Konzernen und Angestelltendasein.

http://www.wiwo.de/erfolg/beruf/immer-mehr-freiberufler-raus-aus-dem-hamsterkaefig/9412120.html

Die Kernfrage: “Wird die Festanstellung zum Auslaufmodell?”
Was meint ihr?

 

Gründen in einer anderen Welt

Zauberladen-Werbeschild_1

Die erste Gründer-Hörspiel-App
Welche der 60 Billarden Möglichkeiten ist DEINE Geschichte?

„Der kleine Zauberladen“ ist das erste interaktive Hörspiel rund um die Themen Unternehmensgründung und Selbstständigkeit. Idee, Konzeption und Realisation stammen von Frank Liffers. Nach fast dreijähriger Planungs- und Produktionszeit wurde die App jetzt veröffentlicht.

Der Artikel erläutert die Zauberladen-App und die Hintergründe der Entstehung, die mit Orris´ Unternehmertipps verknüpft sind.

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Gründerförderung im Koalitionsvertrag

KoalitionsvertragZwei Monate nach der Bundestagswahl laufen die Koalitionsverhandlungen. Morgen soll es soweit sein, dass der Koalitionsvertrag verabschiedet wird. Was steht da drin in Bezug auf Existenzgründer und Selbstständige?

Auf ZDF.de habe ich gerade einen Link entdeckt, der zu einem Entwurf des Koalitionsvertrag vom 24.11.2013 (20.00 Uhr) führt. Darin ist zu lesen: “Die Existenzgründer von heute sind der Mittelstand von morgen. Deshalb wollen wir Existenzgründungen fördern. Wir wollen eine zielgerichtete Förderung des bewährten Gründercoachings, insbesondere für Gründungen aus Arbeitslosigkeit.”

Das Thema Existenzgründung wird erwähnt. Das ist ja schon einmal ein gutes Zeichen. Allerdings hatte ich doch größere Hoffnungen. Coachings für Gründer sind super! Leider ist nicht von einem Gründungszuschuss die Rede, der Existenzgründern mit finanzieller Unterstützung helfen würde, die ersten schwierigen Monate zu meistern. Vor allem denjenigen würde ein Gründungszuschuss helfen, die keine finanziellen Rücklagen mitbringen.

So sehr das Instrument des Gründungszuschuss auch in der Kritik stand, ich bin sicher, dass mit überarbeiteten Vergabe- und Kontrollmaßnahmen ein neuer Gründungszuschuss viele Menschen unterstützen und ermutigen würde, ihre Wunsch von der Selbstständigkeit anzugehen.

Natürlich ist es auch so, dass in Zeiten einer niedrigen Arbeitslosenquote und überall beschworenem Fachkräftemangel die Förderung von Existenzgründern im Wirtschaftsministerium nicht an oberster Priorität steht. Ich finde das schade, weil für mich die Selbstständigkeit als berufliche Alternative genauso wie das Arbeiter-, Beamten- und Angestelltendasein angesehen sein sollte. Existenzgründer und junge kleine Unternehmen bringen Schwung, Innovation und vielleicht langfristig auch Arbeitsplätze in den Mittelstand. Deshalb sollte hier eine gezielte Förderung angesetzt werden.

Ich bin sehr gespannt, wie die restlichen Verhandlungen zwischen CDU, CSU und SPD verlaufen werden! Was wird im Koalitionsvertag letztendlich drinstehen?

Gründerglück

GründerglückZwei besondere Themenwochen sorgen in diesen Tagen für Aufmerksamkeit: Die ARD-Themenwoche “Glück” sowie die Gründerwoche Deutschland. Beides könnte nicht besser zusammen passen und ich wünsche mir für beide Themen viel Aufmerksamkeit bei Fernsehzuschauern, Lesern und Veranstaltungsbesuchern. Und natürlich bei Gründern.

Ich bin ein glücklicher Mensch. Sehr oft im Leben habe ich den glücklichen Zufall erlebt. Ich war zur rechten Zeit am rechten Ort. Dort bin ich meist mit Menschen ins Gespräch gekommen, die mir Türen geöffnet, die mich unterstützt haben. Das durfte ich vor allem in den letzten sechs Jahren meiner Selbstständigkeit erfahren.

Im englischen gibt es das schöne Wort “serendipity”. Das kann mit Glück übersetzt werden. Heißt aber auch „die Gabe, zufällig glückliche und unerwartete Entdeckungen zu machen.“ Das hat etwas Aktives und will sagen, dass jeder etwas für sein Glück selbst tun kann. Ich finde, dass vor allem junge Gründer an diese glücklichen Zufälle glauben und mit offenen Augen und Ohren durchs Leben gehen sollten!

Wer sich neben der ARD-Themenwoche weiter mit dem Glück beschäftigen möchte, dem lege ich das sehr schön gestaltete Buch “Glück – The World Book Of Happiness” (Dumont Buchverlag) ans Herz. Wissenschaftler haben untersucht, wie Glück in verschiedenen Ländern der Welt zu Tage kommt. Ein sehr unterhaltsames Buch für alle, die auf der Suche nach dem eigenen Glück sind. (Ein schönes Weihnachtsgeschenk für Unternehmensgründer übrigens!)

Die Gründerwoche schafft, auch auf internationaler Ebene unter dem Titel Global Entrepreneurship Week, Bewusstsein und Aufmerksamkeit für die Möglichkeiten einer Unternehmensgründung und stellt Beispiele (erfolgreicher) Gründer in den Mittelpunkt. Mehr als 1.800 Veranstaltungen in ganz Deutschland laden ein, sich vom Gründergeschehen vor Ort inspirieren zu lassen, Mitstreiter zu finden und loszulegen. Alle Termine und Aktionenen sind zu finden unter www.gruenderwoche.de.

Liebe Glücks-Gründer, Ihr alle bringt ein volles Maß an Kompetenzen und (Business-) Plänen mit. Verlasst Euch aber auch auf Euer Glück!

Welchen glücklichen Moment hast Du heute erlebt?

 

Gründungsmotivation

Die Motive ändern sich

Im KfW-Gründungsmonitor 2013 werden als Hauptmotive für den Schritt in die Unternehmensgründung und in die Selbstständigkeit angegeben: Ausnutzung einer Geschäftsidee, fehlende Erwerbsalternative, Selbstverwirklichung, pekuniäre Gründe, familiäre / private Gründe, Geschäftsübergabe.

Für mich gehen die Motive “Ausnutzung einer Geschäftsidee” und “Selbstverwirklichung” Hand in Hand. Das beobachte ich bei vielen der jungen Gründer, die ich kenne. Es geht ihnen nicht in allererster Linie ums Geld verdienen. Sie wollen etwas aufbauen. Wollen Unabhängigkeit. Entscheidungsfreiheit. Flexibilität. Und mit all dem mehr Lebensqualität.

Zwei weitere Motive habe ich in letzter Zeit entdeckt, die sich meiner Ansicht nach in der Zukunft noch verstärken werden. Arbeitnehmer, die einige Zeit im Job und vielleicht auch guten / gehobenen Positionen tätig waren, wagen mit dem Schritt in die Selbstständigkeit einen Befreiungsschlag aus den Konzernstrukturen (Downshifting). Und es gibt die “Midlife Boomer”, die in ihrer Lebensmitte noch einmal richtig loslegen wollen.

Downshifting

Zunehmender Zeitdruck, Kommunikationsirrsinn, Meeting, Meeting, Meeting: Viele Arbeitgeber wollen einen Gang zurückschalten und sind bereit auf Karriere und vielleicht zunächst auch Einkommen zu verzichten. Weiterlesen

740 Gründer für 1 Götze

Meine Rechnung: Für die 37.000.000 Millionen Euro Ablösesumme für den Götze-Transfer von Dortmund zu Bayern könnten 740 Gründer drei Jahre lang mit monatlich fast 1.400 Euro Zuschuss finanziert werden.

Vor allem in der Startphase erleichtert ein Zuschuss zu den Lebenshaltungskosten jungen Gründern das Leben. Es nimmt Druck und Sorgen weg. Das Geld lässt die Gründer auf das Wesentliche konzentrieren: Den Aufbau ihrer Selbstständigkeit und die Vermarktung ihrer Produkte und Dienstleistungen.

Ich gebe ja zu, ich bin kein Fußballfan. Die sportliche Seite begeistert mich nicht. Und ich kann auch diese Welt der Millionengagen und Transfergelder nicht nachvollziehen. 37.000.000 Millionen Euro. Für eine Person?

Was könnte man sonst noch mit diesen 37.000.000 Millionen Euro machen? Es gibt bundesweit so großartige Bildungsprojekte, die ökonomische Bildung an Schulen und Gründerausbildung vorantreiben. Hier ist allen voran das Schülerfirmenprogramm “JUNIOR” zu nennen. Das Programm könnten mit diesem Geld über Jahre hinweg phantastische Arbeit leisten und dafür sorgen, dass Schülerinnen und Schüler einen Einblick in Unternehmensgründung und Selbstständigkeit erhalten.

Ich bin dafür, diesem Transferirrsinn Grenzen zu setzen. Und plädiere an die Verantwortlichen zu überlegen, welche gesellschaftliche und soziale Wirkung die Geldsummen an anderer Stelle hätten!

 

Großartiger Rückblick

Ein Freund machte mich auf einen Blogeintrag aufmerksam, den ich jungen Gründern nur empfehle, weil er so motivierend ist.

Christa Goede, selbstständige Texterin, blickt darin auf zehn Jahre Selbstständigkeit zurück. Der Kernsatz für mich: “Ich bin von Menschen umgeben, die mich unterstützen.” Diese Zuversicht möchte ich allen Gründern mit auf den Weg geben: Trotz aller Herausforderungen wird es immer Menschen geben, die den Wert der eigenen Arbeit wertschätzen werden und Unterstützung leisten.

Ich bin Gründer gratuliert Christa Goede zu 10 selbstständigen Jahren und wünscht weiterhin viel Erfolg!

Solo-Selbstständige auf dem Vormarsch

Die neueste Statistik des Instituts für Mittelstandsforschung in Bonn (IfM) verdeutlicht den Trend in der Gründerbranche: “78,2% der Existenzgründungen erfolgten in Form eines Einzelunternehmens.”

Die Solo-Selbstständigen sind auf dem Vormarsch. Viele lösen sich aus festgefahrenen, Strukturen des Angestellten-Daseins. Viele Nebenerwerbsgründungen entstehen. So besteht die Möglichkeit entdeckte Talente und Geschäftsideen in die Tat umzusetzen.

Die meisten Selbstständigen / Einzelunternehmer arbeiten natürlich nicht alleine. Durch die heutigen technischen Kommunikationsmöglichkeiten werden virtuelle Teams gebildet, die über Distanzen hinweg gemeinsam an Projekten arbeiten. Oder die vielfältigen Coworking-Spaces bilden Heimat für projektbezogene Arbeiten. Hier findet gemeinsames Arbeiten statt. Hier motivieren sich Selbstständige gegenseitig. Hier findet eine gewisse soziale Kontrolle statt. Hier herrscht ein positiver Druck, Arbeitsergebnisse vorzuweisen, weil andere darauf angewiesen sind.

Herausforderungen für Solo-Solo-Selbstständige

Sorgen mache ich mir nur um die Solo-Selbstständigen, die zu Hause alleine arbeiten. Trotz aller Anfangs-Euphorie und den ersten Erfolgen stellen sich bei jedem einzelnen Gründer früher oder später Zweifel und Ängste ein. Es gilt, die Herausforderungen rechtzeitig zu erkennen.

Ein müder Gründer.

Es gilt, die Herausforderungen im Rahmen der Selbstständigkeit rechtzeitig zu erkennen.

Ein Bild wie dieses mit einem müden und ratlosen Gründer wünsche ich niemandem. Das erinnert mich an die in Stephan Grünewalds Buch “Die erschöpfte Gesellschaft” (campus, 2013) beschriebenenen ruhelosen, erschöpften Menschen.

Mein Rezept: Raus aus der Einsamkeit!

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Act for Impact-Wettbewerbsankündigung

Die Social Entrepreneurship Akademie sucht beim “Act for Impact”-Wettbewerb Gründer, die Verantwortung für die Gesellschaft übernehmen. Bewerben können sich bis zum 15.04.2013 alle, die im Bereich Bildung und Integration tätig sind. Wichtig ist, dass das Start-up vor maximal drei Jahren gegründet wurde und der Social Impact der Idee in Deutschland liegt. (Bewerbungsinformationen)

› Siehe auch Beitrag “Wettbewerbsteilnahme: Chance oder Zeitverschwendung?“.